Irgendwo hatte ich mal gehört, dass Kinder nicht viel brauchen, um glücklich zu sein, doch wenn wir ehrlich zu uns selbst sind, sind wir uns wohl alle einig, dass es nichts Schöneres gibt, als die funkelnden Augen des eigenen Kindes zu sehen, während es wie ein durstiger in der Wüste, das Geschenk von dem “unnötigen” Papier befreit.


Wenn das eigene Kind der erste Nachkomme seit Langem in der Familien Dynastie darstellt, muss man sich darauf einstellen, dass er der Liebling ist und viel zu sehr verwöhnt wird. Dementsprechend eskaliert das dann natürlich auch an Geburtstagen oder anderen Feierlichkeiten. Denn dann können besagte Familienmitglieder endlich wieder in der Spielzeugabteilung der großen Kaufhäuser oder auch online, mit offenen Geldbeuteln, Vollgas geben.

Übrigens, kennt Ihr dass, wenn ihr gefragt werdet, was euer Kind zum Geburtstag möchte, Du die Antwort gibst und die prompt mit:”nö das find ich doof, dann schau ich selbst mal”, kommentiert wird?! Das läuft hier zu meinem Bedauern auch so, also noch ein kleiner Tipp am Rande, verteilt die Geschenke, die Ihr wirklich haben wollt, am Besten auf die “gehorsame” Verwandtschaft, alles andere ist zum Haare raufen, denn nichts ist schlimmer als ein Zimmer voll Spielzeug, was sich kaum kombinieren lässt.

An der Stelle möchte ich aber noch kurz einschieben, dass ich es aufgegeben habe, dagegen anzuhalten. Die machen sowieso alle was sie wollen, also lass ich sie weiterhin Schokobons und Gummizeug hinter meinem Rücken verteilen und erinnere mich daran, wie schön das als Kind war, von Anderen verwöhnt zu werden 😉

Abgesehen davon gibt es ja auch nichts Schöneres, als die funkelnden Augen des eigenen Kindes zu sehen, während es wie ein durstiger in der Wüste, das Geschenk von dem “unnötigen” Papier befreit.

Trotzdem habe ich mir im Vorfeld schon ein paar Gedanken gemacht und mich mit der Familie und Kooperationspartnern abgesprochen, denn wenn schon jeder was schenken möchte, dann sollten es auch Geschenke sein, die langfristig Spaß bereiten, irgendeiner muss ja die Kontrolle behalten 😉

 

Die Holzeisenbahn:

Wir hatten schon ein Einsteigerset von Brio und da Kasper mit zunehmendem Alter mehr damit gespielt hatte, wollte ich diese unbedingt ausbauen. Zum Glück ist es mittlerweile sogar so, dass alle Schienen und Bahnen von allen Herstellern zusammenpassen, weswegen es kein Problem ist, wenn man ein Set von einem anderen Hersteller wie zum Beispiel Eichhorn geschenkt bekommt, passen tun sie alle, sogar die von Ikea.

 

Ein Tipi:

Hatten mich letztes Jahr noch alle ausgelacht, weil ich unbedingt ein Tipi für Kasper haben wollte, mussten sie dieses Jahr nicht schlecht staunen, als das selbstgenähnte Tipi von meiner Cousine ein voller Erfolg war, und ihm bis jetzt sogar, am Besten von allem gefällt. Er nutzt es zum Verstecken oder auch als Rückzugsmöglichkeit. Vor allem den Eltern von kleinen Räubern kann ich das nur wärmstens ans Herz legen.

 

Das Laufrad:

Ich wollte unbedingt ein Laufrad* für Kasper, zumal sein Dreirad im Keller immer noch viel zu groß und der Bobbycar so langsam ausgelutscht ist. Leider sind seine Beinchen noch einen Hauch zu kurz, aber ich denke, dass auch das sich bis zum Sommer reguliert haben wird. Übrigens ganz wichtig, zu einem Laufrad gehört auch ein Helm*, weswegen wir den gleich mitbestellt haben.

 

Küchenzubehör:

Küchenzubehör geht immer, wenn Ihr mich fragt, insofern das Kind, welches beschenkt wird überhaupt eine Küche hat. Falls nicht, kauft ne Küche. Da wir an Töpfen und Tellern schon alles hatten, bestellte ich ihm Gemüse zum Schneiden*. Nicht nur, dass es Spaß macht, es beruhigt Kasper auch, wenn er damit beschäftigt ist, sein Gemüse klein zu schneiden. #zweifliegenmiteinerklappe

 

Outdoor Spielzeug:

Zu meiner Zeit hatte jeder von uns, für den Spielplatz ne Schippe, drei Förmchen und ne Schaufel, aber heutzutage schleppen Eltern das halbe Kinderzimmer an, und da muss man dann leider mithalten, damit es auf dem Spielplatz keine Schlägereien gibt. Erst letzte Woche, wurde ich Zeuge eines erbitterten Kampfs um einen Bagger* #nichtschön. Hierfür eignet sich, wenn ihr mich fragt, alles was aus Plastik ist gut, denn das kann man abends einfach in der Dusche abbrausen und so von extra Sand befreien.

 

Baustelle und Fuhrpark für zu Hause:

Jede Bubenmama wird sich jetzt in meinen Worten wieder finden, denn was bei den Mädchen die Barbie ist, ist bei den Buben eben der Bagger*, Kipper, Hubschrauber, Feuerwehr* und was es sonst noch alles gibt. Deswegen ran an den Speck, egal ob Holz oder Plastik. Das geht immer!

 

Wimmelbücher:

Zu guter Letzt und um nicht den Eindruck zu erwecken, dass es hier nichts pädagogisch Wertvolles gab, kommen wir zu den Büchern 😉 Ich persönlich finde, dass Wimmelbücher* tolle Wegbegleiter sind, um spielerisch neue Wörter zu erlernen. Aber auch um Wartezeitenen leicht zu überbrücken, sind sie der absolute Bringer und das bekanntliche Ass im Ärmel von Muttis Handtasche.

 

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