die plappern einfach nur nach, und wenn die Hebamme des Vertrauens der Ansicht ist, dass diese Trage schlecht ist, dann wird diese Meinung auch vertreten, bis peinlich fast schon ein Kompliment wäre!

BabyBjörn und ich eine Liebe, die seit fast einem Jahr besteht, aber auch immer wieder scharf kritisiert wird. Ich kann eigentlich immer davon ausgehen, dass wenn die ich die Trage* beispielsweise bei instagram zeige, ein paar Beschwerden „der deutschen Tragepolizei“ in meinem instadirect Postfach landen.

Und obwohl ich eher so die: „ist mir egal, was andere Eltern treiben“ Mutter bin, geht mir bei diesem Thema, wie Omi sagen würde, das Messer im Sack auf. Nicht nur, dass ich es total übergriffig und unangebracht finde, wenn man der Ansicht ist, jemand Fremden ungefragt eines Besseren belehren zu können, es nervt mich auch maßlos. #unwissenheitschütztvorstrafenicht

Ich hatte schon mal einen Beitrag (hier) aus rein medizinischer Sicht geschrieben, um sachlich und gesittet mit den Vorurteilen gegen die Trage aufzuräumen. Doch wenn ich ehrlich bin, hätte ich es mir fast schon sparen können, denn die harten Gegner beharren oft nicht auf eigenen Erfahrungen oder weil sie sich in das Thema eingelesenen haben, die plappern einfach nur nach, und wenn die Hebamme des Vertrauens der Ansicht ist, dass diese Trage schlecht ist, dann wird diese Meinung auch vertreten, bis peinlich fast schon ein Kompliment wäre!

Als ich mich letztes Jahr auf meinen Artikel vorbereitet habe, habe ich einen Haufen Texte zu diesem Thema gelesen, immer auf der Suche nach dem einen tragischen Präzedenzfall, dem Beweis dafür, dass diese Tragen wirklich nachhaltig schlecht sind. Fehlanzeige, im Gegenteil, vielmehr findet man dort vermehrt Ärzte, die zu Wort kommen und die immer wieder versuchen zu erklären, dass eine Hüftdysplasie angeboren und niemals durch eine falsche Trageweise ausgelöst werden kann.

„Falsche Trageweise“ ein Ausdruck, der mir Spaß macht, denn dann können wir gleich mal auf die Ganzen falsch gebundenen Tücher zu sprechen kommen. Fast täglich begegne ich Müttern, die ihre Babys völlig schief und eingequetscht in einem Tuch, stolz vor sich gefesselt durch die Stadt spazieren. Sorgt das für einen Aufschrei? Selbstverständlich nicht, denn ein schönes Tuch in gedeckten Erdtönen suggeriert automatisch, dass diese Mutter es vielleicht gerade nicht richtig gemacht hat, aber der Ansatz ja toll war, schließlich hat sie sich für öko entschieden und bio ist im Bezug auf Kinder ja immer toll.

Ist übrigens genau so geil, wie wenn man sich billig Chia samen im xxl Paket bei Amazon bestellt, ohne zu wissen, dass der Dünger bei diesen Samen alles andere, als bio sondern eher so Katastrophe ist.

#wasserpredigenweinsaufen

Zu guter Letzt habe ich wohl mit Abstand das vernichtendste Argument für die BabyBjörn Gegner, denn wer mir bei Instagram folgt und auch meine Stories schaut weiß, dass die BabyBjörn* bei uns ständig im Einsatz ist, und mein Sohn, man wird es kaum glauben, weder an einer Hüftdysplasie leidet noch seine Genitalien zerquetscht und zerstört worden sind!

Und da wir so begeistert sind und ich mir für jede abgehetzte Mama wünschen würde, dass sie ihren Sprössling einfach ganz bequem in eine Trage stecken und losmarschieren kann, verlose ich zusammen mit BabyBjörn eine One Outdoortrage in der Farbe der Wahl!


Alles was Ihr dafür tun müsst, ist diesen Beitrag zu liken und mir in den Kommentaren zu erzählen, was Ihr so richtig übergriffig und fehl am Platz findet, oder ob Ihr sogar schon ähnliche Erfahrungen gemacht habt, im Bezug auf die Mutterschaft. Ausgelost wird nächsten Dienstag den 25.04.17 um 20:00 Uhr, der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

 

Viel Glück, eure Cruchi

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