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Es muss mal wieder schnell gehen, die Uhr spielt wie jeden Morgen gegen dich, also packst du deine sieben Sachen zusammen, betest, dass nirgendwo ein Bügel oder Glätteisen in der Steckdose hängt, und ziehst hinter dir die Tür zu. Fernab von jeder Interaktion hetzt du Richtung Kinderwagen hoffst, dass es kein Geschrei gibt, schnallst das Kind fest und läufst im Galopp Richtung Kindergarten.

Wer wie ich auf den Kinderwagen angewiesen ist, weil er sich weigert, einen Führerschein zu machen, muss sich ab einem gewissen Alter etwas einfallen lassen, um Mini im Kiwa bei Laune zu halten und ich gebe zu, das wurde mit zunehmendem Alter immer etwas schwieriger.

 Als dann vor ein paar Wochen Stokke auf mich zukam, dachte ich zuerst, hmm brauchen wir wirklich noch einen Kinderwagen? Und dann noch so einen Kombiwagen? Wer mir schon länger folgt, weiß vielleicht, dass ich den Kombikinderwagen schnell gegen einen etwas urbaneren Wagen, ebenfalls aus den Niederlanden eingetauscht habe. Ich wollte damals Wenigkeit, Leichtigkeit und ein modernes Design.

Wieso also noch mal zurückgehen?

 

Am Ende hat mich wohl die Neugier gepackt, und natürlich auch das Design von Stokke. Selbstverständlich wollen wir Mütter Funktionalität etc. pp, aber gut aussehen darf so ein täglicher Begleiter auch, zudem versprach die Produktbeschreibung auf der Website ein leichtes wendiges Design, weswegen der Stokke Xplory tatsächlich ein paar Tage später bei uns eintrudelte. 

Erster und absoluter Pluspunkt war der Aufbau, der hat nämlich keine 20 Minuten gedauert, was ich persönlich sehr begrüße, denn je mehr Kleinteile desto größer die Angst, etwas falsch zu machen. In unserer Wohnung gab es dann die erste Rundfahrt und zu meiner Begeisterung, passte Mini auch noch locker in den Sportsitz, denn obwohl ich mich vorab über die Maße schlaugemacht habe, hatte ich etwas bedenken, dass mein kleiner großer Junge da eventuell nicht mehr reinpassen könnte. Zumal unser, zu dem Zeitpunkt genutzter, Kinderwagen nach dem letzten Schuss, etwas zu kurz gewirkt hatte. Selbst mit Fußsack und Lammfell, ist noch jede Menge platz für Komfort für Kaspi im Stokke.

Zweiter Bonus und ich glaube das sagen alle Eltern, die einen Stokke Xplory fahren, ist die Höhe, in der die Kleinen sitzen können. Egal, in welcher Sitzrichtung der Sportsitz positioniert ist, Mini hat den besten Ausblick, was das Fahren im Kiwa um einiges attraktiver für die Kleinen macht. Vor allem, wenn der Sitz entgegengesetzt der Fahrtrichtung positioniert wird, also mit dem Gesicht zu mir. Eigentlich hatten wir das nicht mehr gemacht seit Kaspi ein Jahr alt ist, und wenn dann nur in Ausnahmefällen auf Reisen, wenn ich bemerkt hatte, dass die Eindrücke ihn gerade überfordern. 

Umso interessanter war es für mich diese Position wieder auszuprobieren. Ich weiß noch, wie Mini sich damals fast den Kopf verdreht hatte, um alles in seiner Umgebung sehen zu können, damit auch ja kein Bagger oder Lkw verpasst wird, heute genießen wir die Fahrtrichtung mit dem Gesicht zu mir total, denn so haben wir in der alltäglichen Hektik, morgens noch 20 Minuten Interaktion zum Reden oder Grimassen schneiden.

Dritter Pluspunkt ist die Funktionalität und Wendigkeit, denn entgegengesetzt meiner bedenken, ist der Xplory leicht und komfortabel. Zudem lässt er sich auf ein Mnimum einfahren, sodass er im Treppenhaus nicht all zu viel Platz wegnimmt, was in einem Haus mit drei Kindern und einem Rollator echt günstig gelegen ist. Trotz seiner Leichtigkeit besteht er problemlos auf dem Saarbrücker Kopfsteinpflaster und lässt sich durch all die kleinen Gassen manövrieren, was ich natürlich auch sehr begrüße. 

Als ich den Wagen dann vor ein paar Wochen bei Instagram gezeigt hatte, war wohl die mistgestellte Frage, ob Kasper denn wirklich noch in den Sitz passen würde, schließlich wird er im März drei und viele Eltern, die aufgrund der genannten Features gerne einen Stokke Xplory kaufen würden, haben bedenken, was die Größe anbelangt, weswegen ich hier mal ein paar Fakten für euch zusammengetragen habe.

Gesamtmaße des Stokke Xplory beträgt in cm: 75-102x89-123x57 (Länge x Höhe x Breite)

 – der Sportsitz eignet sich für Kinder ab 6 Monaten bis hin zu 12,2 kg

 – Gestell + Sitz wiegen zusammen in etwa 10,5kg

 – mein Sohn ist knapp einen Meter lang und 14kg schwer und hat noch problemlos platz

Ich beziehungsweise wir, können den Stokke Xplory mit bestem Gewissen empfehlen da er nicht nur ein Kombikinderwagen, sondern auch als reiner „Buggy“ genutzt werden kann. Wenn euch die Angaben noch etwas verunsichern, könnt ihr den Wagen bestimmt bei einem Händler in der Umgebung probe fahren und bei allen anderen Fragen hinterlasst mir gerne ein Kommentar, hier auf dem Blog.

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